Satzung des SV Holz/Wahlschied

§ 1 Name, Sitz und Zweck

 

§ 1.1. Der 2014 gegründete Verein führt den Namen “Sportverein Holz/Wahlschied e.V.” Er ist im Vereinsregister eingetragen.

Er ist Mitglied des Saarländischen Fußballverbandes.

Verein und Mitglieder unterwerfen sich der Satzung, den Ordnungen und Entscheidungen und Weisungen, die der SFV und seine Organe treffen. Dasselbe gilt für Satzun­gen, Ordnungen und Weisungen der Verbände, denen der SFV angehört.

Der Verein hat seinen Sitz in Wahlschied.

 

§ 1.2. a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgaben­ordnung.

 

b) Zweck des Vereins ist Förderung des Sportes und der sportlichen Jugendhilfe.

 

c) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

d) Der Verein vollzieht Werbeveranstaltungen, jedoch im Sinne des Amateurgedankens.

 

e) Er verpflichtet sich zur Erhaltung und Pflege seiner Sportanlagen.

 

f) Versicherungsschutz seiner aktiven Mitglieder ist zu gewährleisten.

 

g) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemä­ßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhal­ten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

h) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch verhält­nismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

i) Der Verein ist politisch, konfessionell und ethnisch neutral. Eine Betätigung außerhalb seiner satzungsmä­ßigen Zwecke ist unzulässig.

 

j) Der Verein fördert die Pflege der sportlichen Diszip­lin und Ordnung innerhalb des Vereins.

 

 

§ 2 Erwerb der Mitgliedschaft

 

§ 2.1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

 

§ 2.2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein Aufnahmegesuch zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.

 

 

§ 3 Beendigung der Mitgliedschaft

 

§ 3.1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss oder Auflösung des Vereins.

 

§ 3.2. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand zu richten.

Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalendervierteljahres und Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zuläs­sig.

 

§ 3.3. Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, vom Gesamtvorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

a) wegen Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflich­tungen oder Missachtung von Anordnungen der Or­gane des Vereins,

b) wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz Mahnung,

c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interes­sen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens,

d) wegen unehrenhafter Handlungen.

 

 

§ 4 Beiträge

 

Der Mitgliedsbeitrag, sowie außerordentliche Beiträge werden durch die Mitgliederversammlung festgelegt.

 

 

§ 5 Stimmrecht und Wählbarkeit

 

§ 5.1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollen­deten 16. Lebensjahr an. Jüngere Mitglieder können an der Mitgliederversammlung teilnehmen.

 

§ 5.2. Als Vorstandmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an wählbar.

 

 

§ 6 Maßregelungen

 

Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnungen der Vereinsorgane verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:

a) Verweis

b) zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sport­betrieb und den Veranstaltungen des Ver eins.

Maßregelungen sind mit Begründung und Angabe der Rechtsmittel auszusprechen.

 

 

§ 7 Rechtsmittel

 

Gegen eine Ablehnung der Aufnahme (§ 2.2), gegen einen Ausschluss (§ 3.3) sowie gegen

eine Maßregelung (§ 6) ist Einspruch zulässig.

Dieser ist innerhalb von zwei Wochen - vom Zugang des Bescheides gerechnet   beim Vorsitzenden einzu­reichen.

Über den Einspruch entscheidet der Gesamtvorstand endgültig.

 

 

§ 8 Vereinsorgane

 

Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand als geschäftsführender Vorstand oder als Gesamtvorstand.

 

 

§ 9 Mitgliederversammlung

 

§ 9.1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitglieder­versammlung.

 

§ 9.2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jah­reshauptversammlung) findet in jedem Jahr statt.

 

§ 9.3. Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von drei Wochen mit entspre­chender Tagesordnung einzuberufen, wenn es

a) der geschäftsführende Vorstand oder der Gesamt­vorstand beschließt,

b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt hat.

 

§ 9.4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Aushang im und am Vereinsheim. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Tag der Mitgliederversammlung muss eine Frist von 3 Wochen liegen.

 

§ 9.5. Mit der Einberufung der ordentlichen Mitglie­derversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss folgende Punkte enthalten:

a) Entgegennahme der Berichte

b) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer

c) Entlastung des Vorstandes

d) Wahlen, soweit diese erforderlich sind.

e) Beschlussfassung über vorliegende Anträge.

 

§ 9.6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfä­hig.

 

 

§ 9.7. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ge­fasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abge­lehnt.

Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

 

 

§ 9.8. Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindes­tens 2 Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzen­den des Vereins eingegangen sind und den Mitgliedern mindestens eine Woche vorher zur Kenntnis gebracht wurden.

 

§ 9.9. Die Abstimmungen sind offen, wenn nicht min­destens 10 anwesende stimmberechtigte Mitglieder oder nicht mindestens ein Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder eine geheime Abstim­mung im Einzelfall beantragen. Wenn ein zur Wahl stehender Kandidat für seinen Wahlgang geheime Wahl beantragt, ist dem zu entsprechen.

 

§ 9.10. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich, sofern der Gesamtvorstand im Vorfeld nichts Anderes beschließt.

 

§ 9. 11. Die Mitgliederversammlung wählt zu Be­ginn einen Versammlungsleiter.

 

 

§ 10 Vorstand

 

§ 10.1. Der Vorstand arbeitet

 

a) als geschäftsführender Vorstand bestehend aus

dem 1. Vorsitzenden,

dem 2. Vorsitzenden,

dem 1. Schatzmeister und

dem 1. Geschäftsführer;

 

b) als Gesamtvorstand bestehend aus

dem geschäftsführenden Vorstand,

dem 1. Jugendleiter,

dem 2. Jugendleiter,

dem 2. Schatzmeister,

dem 2. Geschäftsführer,

dem Spartenleiter Aktive,

dem Spartenleiter –Abt. AH-,

dem Organisationsleiter.

 

§ 10.2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vor­sitzende und sein Stellvertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.

Im Innenverhältnis zum Verein wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig.

 

§ 10.3. Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes und des Gesamt­vorstandes. Der Gesamtvorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei sei­ner Mitglieder es beantragen.

Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

 

§ 10.4. Der Vorstand hat die Beschlüsse der Mitglie­derversammlung durchzuführen und Dringlichkeitsaufgaben unmittelbar zu vollziehen.

 

§ 10.5. Beim Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

 

§ 10.6. Der geschäftsführende Vorstand ist für Aufga­ben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Der Gesamtvorstand ist über die Tätigkeit des geschäftsführenden Vorstan­des laufend zu informieren.

 

§ 10.7. Das Amt des Vereinsvorstandes wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

 

§ 10.8. Die Mitgliederversammlung kann abweichend von § 10.7. beschließen, dass dem Vorstand für seine Vereinstätigkeit eine angemessene Vergütung gezahlt wird.

 

 

§ 11 Protokollierung der Beschlüsse

 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des geschäftsführenden Vorstandes und des Gesamtvor­standes ist jeweils ein Protokoll zu fertigen. Dies ist vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimm­ten Protokollführer zu unterzeichnen.

 

 

§ 12 Wahlen

 

§ 12.1. Die Mitglieder des Vorstandes werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Sie bleiben solange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist.

Die Kassenprüfer werden auf die Dauer von 1 Jahr gewählt.

Wiederwahl ist zulässig.

 

§ 12.2. Eine vorherige Abberufung des Vorstandes vor Ablauf der Amtszeit durch die Mitgliederversammlung ist mit einfacher Stimmenmehrheit statthaft. Wieder­wahl des alten Vorstandes ist auch in diesem Fall zu­lässig.

 

 

§ 13 Kassenprüfung

 

Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählte Kassenprüfer geprüft.

Die Prüfung erfolgt über das abgelaufene Geschäfts­jahr (Kalenderjahr).

Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversamm­lung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ord­nungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Ent­lastung des Schatzmeisters.

 

 

§ 14 Auflösung des Vereins

 

§ 14.1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mit­gliederversammlung beschlossen worden.

 

§ 14.2. Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es

a) der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von Drei­viertel aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder

b) von Zweidritteln der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

 

§ 14.3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.

Die Auflösung kann nur mit einer Dreiviertelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder be­schlossen werden.

Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

Sollten bei der ersten Versammlung weniger als 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von Dreiviertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist.

 

§ 14.4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen an den Saarländischen Fußballverband e.V., Saarbrücken, Im Stadtwald, mit der Zweckbestim­mung, dass dieses Vermögen unmittelbar und aus­schließlich zur Förderung des Sportes verwendet wer­den darf.

 

 

 

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitglieder­versammlung genehmigt.

 

 

Wahlschied, den 24.05.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Satzung wurde mit Bekanntgabe am 23.12.2014 vom Amtsgericht Saarbrücken auf dem Registerblatt VR 5427 eingetragen.

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